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Kochen und Heizen ohne Strom: So bleiben Sie sicher

Ratgeber · Stromausfall

Kochen und Heizen ohne Strom: So bleiben Sie sicher

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Ein Stromausfall kann zugleich Herd und Heizung lahmlegen. Mit sicherer Planung lassen sich Mahlzeiten und Wärme besser organisieren, ohne die Risiken von Kohlenmonoxid, offenem Feuer und falscher Belüftung zu unterschätzen.

Warum Kochen ohne Strom Planung erfordert

Bei einem Netzausfall funktionieren elektrische Kochplatten, Mikrowellen und viele Heizungen nicht. Wer allein auf den Herd angewiesen ist, kann von einer kleinen Auswahl kalt essbarer Lebensmittel profitieren. Für alles Weitere müssen Gerät, Standort, Belüftung und Brandvorsorge zusammenpassen.

Kochen im Freien: Campingkocher und Grill

Für ausdrücklich im Freien vorgesehene Campingkocher, Gaskocher und Grills brauchen Sie einen standsicheren, geschützten Platz im Freien. Halten Sie Abstand zu brennbaren Materialien, beachten Sie die Bedienungsanleitung und lassen Sie offene Flammen nie unbeaufsichtigt. Ein Grill oder ein Kohlekocher darf nie in Wohnräumen, Garagen, Zelten oder auf geschlossenen Balkonen betrieben werden: Kohlenmonoxid ist lebensgefährlich und geruchlos.

Kochen in Innenräumen: nur bei ausdrücklicher Zulassung

Verwenden Sie in Innenräumen ausschließlich Geräte, die laut Hersteller ausdrücklich für diesen Einsatz vorgesehen sind, und halten Sie sämtliche Sicherheits- und Lüftungsvorgaben ein. Das gilt auch für mobile Gasgeräte. Ohne verlässliche sichere Kochmöglichkeit ist kalte, haltbare Verpflegung die bessere Option.

Ohne Heizung möglichst viel Wärme erhalten

Schließen Sie Türen zu ungenutzten Räumen, vermeiden Sie Zugluft und legen Sie mehrere Schichten trockener Kleidung an. Decken, Schlafsäcke, Mützen und warme Socken reduzieren Wärmeverluste. Nehmen Sie besonders Rücksicht auf Säuglinge, ältere oder erkrankte Personen. Eine Rettungsdecke oder ein Notfallschlafsack kann zusätzlich helfen, ersetzt aber keine sichere Wärmeversorgung.

Warum improvisiertes Heizen gefährlich ist

Gasherde, Holzkohle, Campingkocher und offene Feuerstellen sind keine improvisierten Raumheizungen. Die Verwendung von Verbrennungsgeräten kann Sauerstoffmangel, Kohlenmonoxidvergiftungen oder Brände auslösen. Nutzen Sie Heizgeräte nur für die vom Hersteller zugelassene Umgebung und beachten Sie örtliche Vorschriften. Ein Kohlenmonoxidmelder ist eine sinnvolle zusätzliche Schutzmaßnahme, macht falsche Nutzung aber nicht sicher.

Wasser, Licht und Informationen mitplanen

Sorgen Sie für ausreichendes Trinkwasser, sichere LED-Beleuchtung und einen aktuellen Informationskanal. Bei größeren Stromausfällen können Hinweise über Kurbel- oder Batterieradio hilfreich sein. Ein Ladeakku allein liefert allerdings keine Wärme und keinen Strom für Kochgeräte.

Sicherheitscheck vor dem Stromausfall

Ein praktikabler Haushaltsplan

Überlegen Sie, welche Gerichte Sie mit den vorhandenen Mitteln tatsächlich zubereiten können, und testen Sie dies ausschließlich unter sicheren Bedingungen. Hilfreich sind unsere weiteren Artikel zum Stromausfall und zum Notvorrat.

Offizielle Quellen

Häufige Fragen